Yoga – mehr als nur ein Trendsport?

Der Begriff „Yoga“ begegnet uns immer häufiger. Vielleicht besuchen sogar einige Bekannte und Freunde bereits Kurse im Fitness Studio. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Wort „Yoga“?

Yoga kommt ursprünglich aus Indien und ist viel mehr als nur ein paar Übungen, die nach schmerzhaften Verrenkungen aussehen. Der Begriff „Yoga“ stammt aus dem Sanskrit, der ursprünglichen Sprache der Literatur und Philosophie Indiens, und geht zurück auf die Wortwurzel „yui“ mit zwei Bedeutungen: „vereinigen, zusammenbringen“ sowie „anschirren“ im Sinne von „den Geist bündeln“.

Für viele wird es zu einer neuen Lebenseinstellung, nachdem sie sich mit der Geschichte und der Philosophie von Yoga befasst haben. Denn diese Kombination aus körperlicher Übung und Meditation, bzw. Konzentration auf Atmung und Gedanken wirken sich derart positiv auf die Praktizierenden aus, dass sie die Kenntnisse auch für ihren Alltag nutzen möchten. Diese Praktizierende werden Yogi (m) oder Yogini (w) genannt. Ein Yogalehrer führt durch die entsprechenden Meditationen und Übungen (Asana). Die Asanas vereinigen Körperübungen, Meditation- und Atemübungen. Sie verbinden den Körper mit dem Geist und fördern so die Einheit und das Gleichgewicht des Körpers mit der Seele. 

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Varianten des Yoga und auch die Krankenkassen und Fitness-Studios bezuschussen, bzw. bieten Kurse an. Für jeden ist etwas dabei: bereits Kinder können mit Yoga ihre Flexibilität steigern und die Konzentrationsfähigkeit fördern. Aber auch Erwachsene haben mit Yoga die Möglichkeit, etwas gegen die Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes, Stress und Übergewicht zu tun. Es gibt auch spezielle Kurse für Senioren oder Schwangere, die dann an die bestimmten Anforderungen der Yogis angepasst sind. Und auch, wer an psychischen Problemen leidet, findet im Yoga einige Hilfestellungen, wieder auf Kurs zu kommen. Viele beginnen in erster Linie mit dem Yoga, um einen Ausgleich zum hektischen Alltag zu finden. Mit den entspannenden und tiefgreifenden Übungen wird der Mensch automatisch entschleunigt und der Blick wieder auf das Wesentliche fokussiert. 

Utensilien benötigt man für Yoga eher wenige, denn eigentlich fokussiert man ja den eigenen Körper als Hilfsmittel. Aber es gibt viele Produkte, die als Unterstützung genutzt werden können. Gerade in der Anfangszeit, wenn der Körper noch etwas versteift ist, kann hier ein Yoga Block oder Kissen Erleichterung bei bestimmten Sitzpositionen bringen. Für die nötige Körperspannung verwenden viele ein Yoga Band, welches hilft, Körperspannung zu wahren und die richtige Dehnung auszuführen. Empfehlenswert ist allerdings, sich eine Yoga-Matte zuzulegen. Diese erscheinen mit 0,4 bis 1 cm zwar recht dünn, sind aber optimal für die Yoga-Übungen.