Schwangerschaft

Schwangeren-Pilates / Schwangerschaft & Geburt

Pilates ist in. Kaum ein Fitnessstudio, das den sanften Sport nicht in sein Programm aufgenommen hat. Dabei ist die Trainingsmethode nach Joseph H. Pilates nicht neu - Pilates speziell für Schwangere aber schon. Einziger Unterschied zum regulären Pilates: Der gerade Bauchmuskel, der innere diagonale Bauchmuskel, der äußere diagonale Bauchmuskel und der Beckenboden werden nicht gemeinsam aktiviert. Die sieben Übungen, die wir Ihnen hier vorgestellt haben, kombinieren Bewegung, Konzentration und Atmung - leicht nachzumachen auch für Schwangere ohne Vorkenntnisse. Alles, was Sie brauchen, sind eine rutschfeste Matte und ein paar ruhige Minuten. Die einzelnen Übungen können Sie so oft wiederholen, wie Sie wollen.

 

Gut zu wissen: Beim Training sollten die geraden Bauchmuskeln nicht beansprucht werden (keine Sit-ups!), da sie den Unterleib zusammenpressen und die Bauchdecke verkürzen. Die seitlichen Bauchmuskeln werden sanft trainiert und stärken indirekt auch den Rücken - denn der hat bei wachsendem Bauch besonders viel zu tun: „Pilates hilft Schwangeren, eine natürliche Haltung wiederzufinden", sagt Trainerin und Autorin Barbara Mayr aus Wien. Außerdem werden durch das Pilates-Programm der gesamte Körper - und natürlich auch das Baby - optimal mit Sauerstoff versorgt.

Mit Konzentration und ruhiger Atmung entdecken Sie Ihren Körper neu. Pilates entspannt, stärkt und sorgt für eine gute Haltung.

Tipps fürs sanfte Training:

  • Achtung: reden Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt. Er kennt ihre körperliche Verfassung und wird Ihnen sagen welche Bewegungsintensität für Sie gut ist.
  • Während der Schwangerschaft geht es bei Ihrem Bewegungstraining vor allem um Sicherheit, Behutsamkeit, richtige Haltung, gezielte Dehnung und Beckenbodentraining.
  • Im dritten Monat ( 8 bis 14 Woche) sollten sie nicht trainieren. Diese Zeit ist eine sehr wesentliche Entwicklungsphase ihres Kindes.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung und keine Schuhe.
  • Konzentrieren Sie sich auf ihre Atmung. Atmen Sie bei der Muskelanspannung durch den leicht geöffneten Mund aus und bei der Muskelentspannung durch die Nase ein.
  • Schulter und Nacken sind während des gesamten Trainings entspannt.
  • Bei Übungen auf dem Rücken (bis zum sechsten Monat) ist das Becken in der „neutralen Position": weder im Hohlkreuz noch durchgedrückt. Idealerweise ist unter der Lendenwirbelsäule noch Platz für eine flache Hand.
  • Entwickeln Sie keinen übertriebenen Ehrgeiz und trainieren Sie nur, wenn Sie sich wohl fühlen. Auch zwischen den Übungen sind Pausen erlaubt.

Frau Lüdemann schickte uns folgenden Brief:

"...Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und hilfreichen Tips. Jetzt fühl ich mich doch wohler beim trainieren, wenn ich weiß, welche Übungen während der Schwangerschaft in Ordnung sind. ..."

Wir freuen uns sehr über den Brief, denn es ist schön zu wissen, dass wir Menschen Pilates näher bringen können.